Der Galiläische Messias

Der Galiläische Messias

Johannes Neumann, Der galiläische Messias.
Eine Untersuchung über Leben, Wirken und Tod des historischen Jesus und den Ursprung des Glaubens an die Auferstehung Jesu, Hamburg 1986 (=Johannes Neumann, Die Entstehung des Christentums, Band I), XII, 82 Seiten, br., EUR 16,80;
ISBN 978-3-9801264-0-3.

 

Inhalt:

Jesus starb nicht in Jerusalem

Zu diesem Ergebnis gelangt J. Neumann in einer Studie über den historischen Jesus. Der Verfasser interpretiert die Evangelien als antike Biographien. Er sieht in Jesus einen charismatischen religiösen Führer, der dem hellenistischen Judentum nahe steht. Von seinen pharisäischen Gegnern in Galiläa gesteinigt, überlebt Jesus und wird als eschatologischer Heilsbringer verehrt.
Ein Messiasaufstand endet mit der Niederlage durch die Römer, Jesus wird gekreuzigt. Erst die Evangelientradition verlegt die Ereignisse um Jesu Tod und Auferstehung nach Jerusalem, wo die Jünger die eschatologische Wiederkehr des Messias erwarten.

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